Praxis für Klassische Homöopathie - Dorntherapie  Karin Maria Gamperl |  Kräuterstr. 10 | 82515 Wolfratshausen | Tel.: 0 81 71 / 2 62 78 | E-Mail: info[@]heilpraktiker-gamperl-wolfratshausen.de

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Grundlagen und die Wirkungsweise der Homöopathie

HOMÖOPATHIE

Homöopathie
Der Name Homöopathie stammt aus dem Griechischen und bedeutet: hómoion - ähnlich und pathos - leiden.
Dr. Samuel Hahnemann* entdeckte durch den Eigenversuch mit Chinarinde im Jahr 1789 dass sich bei der Einnahme von Chinarinde die Symptome von einer Art Wechselfieber entwickelten, die aber bei Absetzen der Substanz sofort beendet waren. Die Arzneimittelprüfung am Gesunden - ein Teilbereich der Homöopathik - war entdeckt. Durch Verdünnen, Verreiben und Verschütteln der Arznei, was man Potenzieren nennt, gelang es Hahnemann*, aus einem krankmachenden Reiz einen heilenden Reiz entstehen zu lassen.
Im Laufe seines langen Lebens entwickelte Hahnemann* eine in sich abgeschlossene Heilmethode mit verschiedenen Lehren, die im "Organon der Heilkunst" nachzulesen sind. Sie alle haben bis heute ihre Gültigkeit bewahrt, einige sind in sich abgeschlossen, manche Lehren noch genauer zu erforschen. Sie bilden die Grundlage der Homöopathie oder Homöopathik. Die Homöopathie genießt heutzutage in England, Frankreich, Lateinamerika, Griechenland, Österreich, Schweiz und Deutschland hohes Ansehen. In Indien ist die Homöopathie staatlich anerkannt.

Eines der wichtigsten Wesenszüge der Homöopathie ist es, den Menschen als Ganzes zu erfassen. Die Krankheit erfasst nicht einzelne Bereiche, sondern die Symptome sind Ausdruck einer individuellen Krankheit, ausgehend von einer gestörten Lebenskraft. Jede Person ist durch ihre Konstitution, ihre geistig-seelische und körperliche Verfassung zum Individuum geboren, mit ihrer individuellen Reaktionsweise auf äußere und innere Reize. Die Fähigkeit zur Anpassung oder Regulation auf Eindrücke jeglicher Art ist geprägt von ererbten oder auch erworbenen Reaktionsmustern.

Homöopathische Arzneien
Die Arzneien stammen aus allen Bereichen der belebten und unbelebten Natur. Mineralien, Pflanzen, Tiere und Nosoden dienen als Ausgangsstoff zur Herstellung eines potenzierten Heilmittels. Die Erforschung der Arzneiwirkung geschieht im Rahmen einer Arzneimittelprüfung am Gesunden, ergänzt durch Erkenntnisse aus Toxikologie und den gesammelten Erfahrungsberichten in der therapeutischen Anwendung.

Gesundheit
Als Gesundheit wird das ausgewogene Gleichgewicht zwischen körperlichen, seelisch-geistigen und sozialen Anteilen der Person bezeichnet. Hahnemann* bezeichnete dieses geistartige Ordnungsprinzip als Lebenskraft. Sie ist an der Wirkung zu erkennen: Stoffwechselleistung, Beweglichkeit, Anpassungs- und Kompensationsfähigkeit des Organismus, sind für das Wohlbefinden des Menschen verantwortlich. Jede Störung drückt sich im seelisch-geistigen wie auch im körperlichen Bereich als Symptom aus und erzählt seine "Geschichte", die es vorurteilslos und ohne Bewertung der Person zu lesen gilt.

ANAMNESE  -  BEHANDLUNG

Wie arbeitet ein Homöopath?
Bei der ersten Konsultation beim Homöopathen werden die Beschwerden des Patienten genauestens aufgenommen. Genaue Modalitäten der Beschwerden, das heißt: wo genau sitzt der Schmerz, wie fühlt sich dieser an, erstreckt er sich in andere Körperteile, wodurch ist er aufgetreten, was bessert, was verschlechtert das Befinden, Begleitsymptome, ev. auftretende Stimmungsveränderungen beim Kranksein und viele andere Details wie auch Empfindlichkeiten auf Wärme oder Kälte, Wetter, Vorlieben oder Abneigung gegen bestimmte Speisen und dergleichen mehr, geben ein umfassendes Bild vom Patienten und seiner Krankheit. Ebenso werden die Familienanamnese, die Krankengeschichte des Patienten und seine aktuelle Lebensweise in die Auswahl des Heilmittels miteinbezogen. Die Aufzeichnung der einzunehmenden Medikamente, der erhaltenen Impfungen sowie die körperliche Untersuchung, vervollständigen eine Erstanamnese. Dies alles erfordert Zeit, Geduld, Erfassen mit allen Sinnen.

Der Homöopath erarbeitet nun mit den vorliegenden Informationen ein passendes Arzneimittel, welches in der jeweils notwendigen Form verabreicht wird. Bei akuten Krankheiten wird man eher auf eine Einmalgabe einer Hochpotenz oder auch mehrmaliger Gabe von niedrigen D-Potenzen zurückgreifen. Bei chronischen Erkrankungen ist die Einnahme von homöopathischen Tropfen mehrmals die Woche ratsam. Dies ist von Fall zu Fall verschieden.

Bei der folgenden Sitzung nach ca. 4-6 Wochen wird nun aufgezeichnet, was das Arzneimittel bereits für den Patienten bewirkt hat: was hat sich gebessert, was ist gleich geblieben, sind ev. neue Symptome hinzugekommen? Nimmt der Heilungsverlauf auch die richtige Richtung? Es ist durchaus möglich, auch homöopathisch unterdrückend im Körper zu wirken, oder eine Verschiebung der Symptome auf eine andere Körperebene zu bewirken.

Das 2. Gespräch gibt einen guten Überblick, auch für den Patienten und schafft die Grundlage für ein vertrauensvolles Zusammenarbeiten. Natürlich spielen die Lebensverhältnisse des Patienten eine große Rolle. Kummer und Sorgen aber auch glückliche Zeiten beeinflussen unsere Gesundheit enorm.

Selbstverständlich sind der Homöopathie auch Grenzen gesetzt. Eine fundierte Diagnostik und gegebenenfalls notwendige Medikamente der Schulmedizin sind oftmals unerlässlich, um akute und chronische Erkrankungen zu behandeln. Eine begleitende homöopathische Behandlung ist auch in diesem Fall empfehlenswert. Keine Angst, Ihre Medikamente und die eingenommenen homöopathischen Mitteln stören einander in ihrer Wirkung nicht.

Noch ein Wort zur Selbstmedikation:
Die homöopathischen Arzneien sind rezeptfrei erhältlich, günstig im Preis und die Selbstbehandlung bei akuten Erkrankungen wird in vielen Büchern als leicht und ungefährlich beschrieben. Bei richtiger Anwendung ist dies auch soweit richtig. Machen Sie ruhig einen ersten Versuch bei eindeutigen Indikationen, wie beispielsweise das wohlbekannte Arnica nach Prellungen. Aber bitte beachten Sie:
Die Behandlung von akuten, aber besonders von chronischen Erkrankungen, gehört in die Hände eines gut ausgebildeten Homöopathen oder Arztes.

*Christian Friedrich Samuel Hahnemann (* 10. April 1755 in Meißen; † 2. Juli 1843 in Paris) war ein deutscher Arzt, medizinischer Schriftsteller und Übersetzer. Er ist der Begründer der Homöopathie.


Praxis für Klassische Homöopathie - Dorntherapie, Heilpraktikerin Karin Maria Gamperl, Kräuterstr. 10, 82515 Wolfratshausen, Telefon und Fax: 0 81 71 / 2 62 78  Heilpraktiker, Heilpraktik, Heilpraktikerin, Heilpraxis, Naturheilpraxis, Homöopathie, Klassische Homöopathie, Dorn-Therapie, Therapiekissen - Schwingkissen nach Rolf Ott, Naturheilverfahren, Naturheilkunde, Rückenleiden, Rückenschmerzen, Blockaden, Gesundheit, Krankheit, Homöopathie, Dorn, Wirbel, Gelenk, Symptome, Therapie, Heilung, Gamperl, Wolfratshausen, Geretsried, Bad Tölz, Starnberg, Icking, Eurasburg, Gelting, Egling, Sauerlach, Heilpraktiker, Sprechzeiten, Dorntherapie,

Fotos:  Ringelblume: Joujou, Fingerhut: Reiner Rosenwald, 2.Bild von oben rechts: Helmut J. Salzer, Kamille: uschi dreiucker,  / Pixelio.de | Alle anderen Fotos: siehe Bildnachweis

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